Quatrième de couverture :
Mon avis :
(…) innerlich vollzog sich eine ungeheure Revolution in diesen ersten Nachkriegsjahre. Etwas war mit den Armeen zerschlagen worden : der Glaube an die Unfehlbarkeit der Autoritäten, zu dem man unsere Jugend so überdemütig erzogen. Aber hätten die Deutschen ihren Kaiser weiter bewundern sollen, der geschworen hatte zu kämpfen "bis zum letzten Hauch von Mann und Roß" und bei Nacht und Nebel über die Grenze geflüchtet war, oder ihre Heerführer, ihre Politiker oder die Dichter, die unablässig Krieg auf Sieg und Not auf Tod gereimt? Grauenhaft wurde erst jetzt, da der Pulverkampf sich über dem Land verzog, die Verwüstung sichtbar, die der Krieg hervorgerufen. Wie sollte ein Sittengebot noch als heilig gelten, das vier Jahre lang Mord und Raub unter dem Namen Heldentum und Requisition verstattet? (…) So weit sie wache Augen hatte, sah die Welt, daß sie betrogen worden war. (…) Was Wunder, wenn da eine ganze junge Generation erbittert und verachtungsvoll auf ihre Väter blickte, die sie sich erst den Sieg hatten nehmen lassen wollen und dann den Frieden? (…) War es nicht verständlich, wenn jedwede Form des Respekts verschwand bei dem neuen Geschlecht? Eine ganz neue Jugend glaubt nicht mehr den Eltern, den Politikern, den Lehrern; jede Verordnung, jede Proklamation des Staates wurde mit misstrauischem Blick gelesen. Mit einem Ruck emanzipierte sich die Nachkriegsgeneration brutal von allem bisher Gültigen und wandte jedweder Tradition den Rücken zu, entschlossen, ihr Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, weg von alten Vergangenheiten und mit einem Schwung in die Zukunft. Eine vollkommen neue Welt, eine ganz andere Ordnung sollte auf jedem Gebiete des Lebens mit ihr beginnen; und selbstverständlich begann alles mit wilden Übertreibungen. Wer oder was nicht gleichaltrig war, galt als erledigt. Statt wie vordem mit ihren Eltern zu reisen, zogen elfjährige, zwölfjährige Kindern in organisierten und sexuell gründlich instruierten Scharen als „Wandervögel“ durch das Land bis nach Italien und die Nordsee. In den Schulen wurden nach russischem Vorbild Schülerräte eingesetzt, welche die Lehrer überwachten, der "Lehrplan" umgestoßen, denn die Kinder sollten und wollten bloß lernen, was ihnen gefiel. Gegen jede gültige Form wurde aus bloßer Lust an der Revolte revoltiert, sogar gegen den Wille der Natur, gegen die ewige Polarität der Geschlechter. Die Mädchen ließen sich die Haare schneiden, und zwar so kurz, daß man sie in ihren "Bubiköpfen" von Burschen nicht unterscheiden konnte, die jungen Männer wiederum rasierten sich die Bärte, um Mädchenhafter zu erscheinen, Homosexualität und Lesbierinnentum wurden nicht nur aus innerem Trieb, sondern als Protest gegen die althergemachten, die legalen, die normalen Liebesformen große Mode. Jede Ausdrucksform des Daseins bemühte sich, radikal und revolutionär aufzutrumpfen, selbstverständlich auch die Kunst. Die neue Malerei erklärte alles, was Rembrandt, Holbein und Velasquez geschaffen, für abgetan und begann die wildesten kubistischen und surrealistischen Experimente. Überall wurde das verständliche Element verfemt, die Melodie in der Musik, die Ähnlichkeit im Portrait, die Faßlichkeit in der Sprache. Die Artikel "der, die das" wurden ausgeschaltet, der Satzbau auf den Kopf gestellt, man schrieb "steil" und "keß" im Telegrammstil, mit hitzigen Interjektionen, außerdem wurde jede Literatur, die nicht aktivistisch war, das heißt, nicht politisch theoretisierte, auf den Müllhaufen geworfen. Die Musik suchte starrsinnig eine neue Tonalität und spaltete die Takte, die Architektur dreht die Häuser von innen nach außen, im Tanz verschwand der Walzer vor kubanischen und negroiden Figuren, die Mode erfand mit starker Betonung der Nacktheit immer andere Absurditäten, im Theater spielte man „Hamlet“ im Frack und versuchte explosive Dramatik. Auf allen Gebieten begann eine Epoche wildesten Experimentierens, die alles Gewesene, Gewordene, Geleistete mit einem einzigen hitzigen Sprung überholen wollte; je jünger einer war, je weniger er gelernt hatte, desto willkommener war er durch seine Unverbundenheit mit jeder Tradition – endlich tobte sich die große Rache der Jugend gegen unsere Elternwelt triumphierend aus. (…) Biedere, brave, graubärtige Akademieprofessoren übermalten ihre einstigen, jetzt unverkäuflich gewordenen „Stilleben“ mit symbolischen Würfeln und Kuben, weil die jungen Direktoren (überall suchte man jetzt Junge und besser noch: Jüngste) alle andern Bilder als zu "klassizistisch" aus den Galerien räumten und ins Depot stellten. (…) Überall lief das Alter verstört der letzten Mode nach; es gab plötzlich nur den einen Ehrgeiz, "jung" zu sein und hinter der gestern noch aktuellen eine noch aktuellere, noch radikalere und noch nie dagewesene Richtung prompt zu erfinden.
Welch eine wilde, anarchische, unwahrscheinliche Zeit, jene Jahre, da mit dem schwindenden Wert des Geldes alle andern Werte in Österreich und Deutschland ins Rutschen kamen! Eine Epoche begeisterter Ekstase und wüster Schwindelei, eine einmalige Mischung von Ungeduld und Fanatismus.
Zweig, Die Welt von Gestern, Frankfurt a/M: Fischer Taschenbuch Verlag, 2012, p. 339-343.
Elles étaient deux sœurs, Ariane et Sacha, à Pétersbourg en 1920, et les voici ressuscitées sous nos yeux en quelques traits d'une efficacité incomparable. Leur mère est morte et le nouveau régime les contraint de vivre avec leur père dans une précarité insupportable. Ariane décide donc de suivre Samoïlov, un théâtreux marié, et laisse à Sacha, la narratrice, le soin d'en avertir le père, de lui porter ce coup. Vingt ans plus tard, à Paris, Sacha retrouve Samoïlov qui revient du goulag. Ariane est morte, le père aussi... Leur rencontre est comme une apostille dur le destin.
La guerre, en septembre 1939, sépare ces amants. Lui, Einar, part pour Stockholm. Elle reste à Paris, afin de s'occuper d'un vieux savant que les Allemands finiront par arrêter. La paix revenue, elle écrit à Einar, en Suède, des lettres qui reviennent: destinataire inconnu. Jusqu'au jour où, allant là-bas, elle découvre...
Après avoir retrouvé Joseph Joffo dans les rayons de la bibliothèque, j'ai eu très envie de retrouver l'univers de Nina Berberova, univers gris et morne de ceux qui vivent en exil. Univers douloureux de la désillusion. Et cette solitude devenue maîtresse des vies. Trois nouvelles, dont voici mon compte rendu pour la première, La grande ville.
J'ai compris que chacun avait apporté dans cette grande ville ce qu'il avait: l'un, l'ombre du prince d'Elseneur, l'autre, la longue silhouette du chevalier espagnol; le troisième, le profil du séminariste de Dublin, cet immortel; la quatrième, un rêve, une idée, une mélodie. La chaleur torride d'une vallée, le souvenir d'une tombe ensevelie sous la neige; une formule mathématique, divine dans sa grandeur, ou le tintement des cordes d'une guitare... Tout cela s'est fondu dans cette ville, sur ce cap, formant cette vie à laquelle je m'apprête à participer.
Montmartre; à la Libération.
Jeune Allemande arrivée à Paris, Wanda devient fille au pair auprès d'une famille juive, les Finkelstein. Elle espère ainsi pémétrer dans cette communauté et comprendre ces gens que les Nazis avaient voués à l'extermination.
Peu à peu, grâce à Samuel, Hélène et leurs enfants, la jeune fille va dépouiller ses préjugés et commencer d'apprécier et de mieux comprendre ce peuple qui se découvre à elle. Pourtant, malgré l'amitié neuve qui la soutient, il lui arrive de disparaître sans raison ni objet. Qu'est-elle venue chercher là, en fait? La paix? Le pardon, la libération de sa mémoire? Et si oui, de quoi? Quel est le secret qui hante la vie de Wanda?
Ce récit bouleversant, mais tendre et drôle aussi, est l'histoire d'une expiation où le coeur mène l'esprit, où l'apprentissage de la fraternité humaine débouche sur une véritable conversion intérieure.
Hermlin, einer der grossen Schriftsteller der DDR, erinnert sich an die dreissiger Jahre.
An Beobachtungen und Erfahrungen eines jungen Mannes aus gebildeter bürgerlicher Familie, der auf der Strasse zum Kommunisten wird und so beides aus fremder Nähe wahrnimmt: das Grossbürgertum, das die heraufkommenden Nazis als barbarische Horde abtut, und die Arbeiter, die sich - hilflos und oft schwankend - widersetzen.
Ein Porträt deutscher Irrungen, das uns unsere jüngste Geschichte in absurden, bitteren und aussergewöhnlichen Bildern nacherzählt.
Eigentlich versteht niemand als nur Gott unsere Musik; wir machen sie, wie Taubstumme Schüler von Heinecke Worte, und vernehmen selber die Sprache nicht, die wir reden.
Il a encore neigé - youpi! youpi! youhouhou! Un temps parfait pour folâtrer dans la neige avec les chiens, boire un chocolat chaud elephant-size et lire des tas de choses (finir enfin Comte-Sponville gnan-gnan, notamment).
En attendant, j'ai terminé janvier sur la dernière page de Wilde, mon premier Wilde.Norton, 41 pages
Extrait:
JACK: How can you sit there, calmly eating muffins when we are in this horrid trouble, I can't make it out. You seem to me to be perfectly heartless.
ALGERNOON: Well, I can't est muffins in an agitated manner. The butter would probably get on my cuffs. One should always eat muffins quite calmly. It is the only way to eat them.
(....)
GWENDOLEN: The fact that they did not follow us at once into the house, as anyone else would have done, seems to me to show that they have some sense of shame left.
CECILY: They have been eating muffins. That looks like repentance.
Mon bureau croule sous les lettres, recueils de poésie, tasses de thé, carnets Moleskine, partitions et le elephant-sized Norton Anthology of English Literature. J'ai imprimé mon travail d'histoire sur le mouvement anti-nucléaire dans les années 1970 en Suisse - en allemand, cela donne Anti-AKW Bewegungen in den 1970er Jahre in der Schweiz - finalement, ça s'est avéré être intéressant, considéré en regard avec les neue soziale Bewegungen qui ont marqué les années '70. Mais je suis heureuse d'arriver à la fin. En plus je n'aime pas spécialement la chaire d'histoire contemporaine allemande, elle est énorme et de ce fait très impersonnelle. Ainsi, si je n'ai pas de corrections à faire dans ce travail, je vais faire relier jeudi ma dernière contribution à la discipline de l'histoire. Et je croise les doigts pour pouvoir commencer de la littérature allemande en automne - à Wien!
J'écoute Abba - oui, Abba, you heard it. Mes petits clous d'Oxford en étaient fan, ils connaissaient toutes les chansons par cœur, avec chorégraphie. En particulier le petit dernier, qui était à crever de rire lorsqu'il déboulait dans la cuisine en chantant innocemment:Honey honey, let me feel it, ah-hah, honey honey
Et "mes" petits clous me manquent un peu.
Honey honey, don't conceal it, ah-hah, honey honey
The way that you kiss goodnight
The way that you hold me tight
I feel like I wanna sing when you do your... thing!
Jeudi, je n'irai non solum faire relier mon travail, sed etiam rapporter une partie des livres à la bibliothèque. Dont Les justes.Folio, 150 pages
Quatrième de couverture:Ne pleurez pas. Non, non, ne pleurez pas! Vous voyez bien que c'est le jour de la justification. Quelque chose s'élève à cette heure qui est notre témoignage à nous autres révoltés: Yanek n'est plus un meurtrier. Un bruit terrible! Il a suffit d'un bruit terrible et le voilà retourné à la joie de l'enfance.
Mon avis: *****
Ah, j'aime Camus! J'ai eu une période, en fin de lycée, où je lisais beaucoup de Camus. J'aime son portrait de l'humanité.
Une pièce très courte, mais d'autant plus intense. Il faudra l'acheter, relire, souligner, noter.
Camus nous présente des révolutionnaires malheureusement sans doute idéalisés, pourtant j'ose croire qu'il y en a eu de semblables, hors de la fiction romanesque. De ces hommes intègres, servant leurs frères avec un renoncement total à eux-même. Jusqu'où peut-on aller avant de passer la barrière et du révolutionnaire devenir un assassin? Alors que Dora, Kaliayev et Annenkov sont modérés dans leurs opinions et placent cette barrière très bas, du moins pour des révolutionnaires dans nos "normes", celle-ci n'existe pour ainsi dire pas pour Stepan. Il irait jusqu'à forcer le peuple par la terreur d'adhérer à ses idées, à l'amener par la violence à accepter ce qui est bon pour lui.
La question de la culpabilité surgit également. Yanek a tué, il pourrait être gracie, mais refuse: il doit expier son crime, sans quoi il serait un meurtrier, non pas un révolutionnaire.
Je me sens très proche de cette vision. Un homme qui meurt, c'est toujours un homme qui meurt, qu'il soit bon ou mauvais. Et la main qui s'est levée sur lui doit être punie, quel que soit les circonstances. Faire de celui qui a tué un héros, c'est faire un meurtrier. Il faut d'abord laver le linge.
J'avais déjà présenté mes vues sur ce sujet ici.
Jean Anouilh, c'est les souvenirs d'après-midi théâtre en cours de français, lorsque j'étais en 9ème (pour les amis Français, c'est l'année qui précède l'entrée au lycée). Nous avions lu Le bal des voleurs et notre professeur voulait nous faire jouer la pièce. J'étais la vieille dame riche, une bague à chaque doigt, un parfum de grand-mère et des crises de nerfs à tout bout de champ. Je tenais les trois-quart des répliques (la quantité de texte à mémoriser avait été d'ailleurs, si je me connais bien, le motif de mon choix pour ce personnage. C'était l'époque bénie de mes excès de zèle) et j'étais fière de mon travail, de ces longues tirades que je connaissais sur le bout des doigts.
Une pièce drôle, avec sa petite morale et quelques penchants vers l'absurde.
Le professeur m'avait dit qu'il fallait lire l'Antigone d'Anouilh, puisque j'aimais bien cet auteur. Au lycée on m'en a parlé. A l'université, on m'en a parlé. Et voici, jeudi dernier, qu'en rapportant les livres pour mon travail d'histoire, je me trouve face au rayon poésie. Juste dessous, le théâtre. D'abord Les justes qui me font coucou, puis Antigone. Samedi matin, je terminais la pièce, Hémon enlaçait Antigone dans une étreinte ultime et éternelle.La table ronde, 122 pages
Quatrième de couverture:
Il n'y en a pas - en même temps, on peut espérer que vous connaissez l'intrigue de cette tragédie grecque!
Mais je copie un extrait:ANTIGONE: Pourquoi le faites-vous?
CRÉON: Un matin, je me suis réveillé roi de Thèbes. Et Dieu sait si j'aimais autre chose dans la vie que d'être puissant...
ANTIGONE: Il fallait dire non, alors!
CRÉON: Je le pouvais. Seulement, je me suis senti tout d'un coup comme un ouvrier qui refusait un ouvrage. Cela ne m'a pas paru honnête. J'ai dit oui.
ANTIGONE: Eh bien, tant pis pour vous. Moi, je n'ai pas dit "oui"! Qu'est-ce que vous voulez que cela me fasse, à moi, votre politique, votre nécessité, vos pauvres histoires? Moi, je peux dire "non" encore à tout ce que je n'aime pas et je suis seul juge. Et vous, avec votre couronne, avec vos gardes, avec votre attirail, vous pouvez seulement me faire mourir parce que vous avez dit "oui".
Mon avis: *****
J'ai un faible certain pour les tragédies grecques. Leurs protagonistes sont les plus beaux - y a-t-il femme plus belle que la petite Antigone, maigre et mal peignée, mais sincère, fidèle à elle-même jusqu'au bout, entière, radicale dans sa quête de liberté et d'absolu?
La pièce a été écrite pendant la Seconde guerre mondiale, et sans doute elle traite du tyran, de son pouvoir, et surtout des limites de sa force, face aux Justes (j'y reviendrai tout à l'heure dans ma critique des Justes de Camus). Que peut Créon face à Antigone? Il est obligé de mettre sa sentence à exécution, il a le pouvoir et la faiblesse, elle a la force et la vérité. Qu'est-ce que l'autorité, s'il faut user de violence pour la maintenir? Une coquille vide, une erreur. Loin de la justice et de la vérité.
une belle leçon de vie, sur la fidélité à sa propre vérité, celle du coeur, pas celle du pouvoir.
Fin décembre, j'étais sélectionnée pour participer à l'opération masse critique. Le livre qui m'a été attribué est le dernier-né de Régis Jauffret, paru chez Gallimard. Cela veut dire que je reçois le livre pour autant que je veuille bien en publier une critique, ce que je fais de toute manière pour chacune de mes lectures. Donc en gros, j'ai gagné un livre, et c'est chouette.
Je vais essayer de rédiger quelque chose de pertinent, ce qui n'est pas donné ce soir, puisque je viens d'apprendre que j'allais devoir tourner les pages à Lily Maisky (piano) lors d'un récital dans lequel elle accompagnera son papa Misha Maisky (violoncelle, fallait-il le préciser?). Beethoven, Rachmaninov, de Falla et Shostakovich, heureusement pour moi, le programme est des plus classique - il n'y aura pas de générale pour moi. Et puis je déteste tourner les pages, il y a toujours deux pages qui se collent, le pianiste furieux et/ou stressé qui tourne en arrière, et moi qui voudrais me liquéfier sur place. Bref.Gallimard, 217 pages
Quatrième de couverture:Vous étiez dans les bras de votre mère. Vierge à l'Enfant, Pietà, mais en guise de crucifié c'était seulement une jeune femme qui s'était pendue. Quand leurs filles meurent, les femmes en redeviennent grosses jusqu'à la fin de leur vie. Leur ventre est beaucoup plus lourd que la première fois.
Mon avis: ***
Je ne suis pas nécessairement subjuguée. Du moins pas par le style, car l'idée de départ est intéressante: un dialogue de sourd entre un écrivaillon et sa défunte maîtresse. Jauffret pose la question de la limite entre fiction et réalité, soulève le problème de la déformation de ce qui est par les yeux de celui qui voit. Charlotte n'est plus, son pauvre amour comme elle l'appelle, la décrit telle qu'il la voit, et non pas telle qu'elle est, telle qu'elle-même se voit. La problématique rejoint le sujet d'un cours de littérature russe que j'ai suivi le semestre dernier: comment la postérité voit-elle le poète? Comment est-il transmis aux générations futures? Entre Pouchkine qui avait peur qu'on le considère tout entier, jusque dans les plus viles bassesses humaines, alors qu'il aurait préféré qu'on ne garde que le poète sublime, le personnage que lui-même avait créé, et Nabokov qui n'a laissé aucun brouillon, l'on voit bien à quel point cette question occupait - et occupe toujours - les hommes. Comment parlera-t-on de moi après ma mort? est le fil rouge de ce roman.
L'idée en soi est bonne, seulement le style se veut facile et spontané, ce qui lui donne à mon sens une certaine platitude au récit. Quelques belles métaphores, mais elles sont cachées par de longues tirades ennuyeuse, qui exaspèrent le lecteur plus qu'elles ne le font rire. J'ai l'impression de me trouver face à l'une de ces corrections de dissertations, lorsque le professeur a souligné des mots en notant dans la marge répétitions et qu'il a fallu chercher tous les synonymes possibles et imaginables. C'est tiré par les cheveux et fade. Dommage, car je suis certaine que l'auteur aurait pu en faire quelque chose de bien pourtant.
Suhrkamp, 976 Seiten
Deutscher Buchpreis 2008
Klappentext:
Hausmusik, Lektüre, intellektueller Austausch: Das Dresdner Villenviertel, vom real existieren Sozialismus längst mit Verfallsgrau überzogen, schottet sich ab. Resigniert, aber humorvoll kommentiert man den Niedergang eines Gesellschaftssystems, in dem Bildungsbürger eigentlich nicht vorgesehen sind. Anne und Richard Hoffmann, sie Krankenschwester, er Chirurg, stehen im Konflikt zwischen Anpassung und Aufbegehren: Kann man den Zumutungen des Systems in der Nische, der "süßen Krankheit Gestern" der Dresdner Nostalgie entfliehen wie Richards Cousin Niklas Tietze - oder ist der Zeitpunkt gekommen, die Ausreise zu wählen? Christian, ihr ältester Sohn, der Medizin studieren will, bekommt die Härte des Systems in der NVA zu spüren. Sein Weg scheint als Strafgefangener am Ofen eines Chemiewerks zu en. Sein Onkel Meno Rohde steht zwischen den Welten: Als Kind der "roten Aristokratie" im Moskauer Exil hat er Zugang zum seltsamen Bezirk "Ostrom", wo die Nomenklatura residiert, die Lebensläufe der Menschen verwaltet werden und deutsches demokratisches Recht gesprochen wird. In epischer Sprache, in eingeh-liebevollen wie dramatischen Szenen entwirft Uwe Tellkamp ein monumentales Panorama der untergehen DDR, in der Angehörige dreier Generationen teils gestalt, teils ohnmächtig auf den Mahlstrom der Revolution von 1989 zutreiben, der den Turm mit sich reißen wird.
Folio, 258 pages
Quatrième de couverture:
Nous sommes en 1773: en route pour un fortin perdu au milieu de la steppe, où il doit faire ses premières armes d'officier, Piotr Griniov voit surgir de la tempête de neige un vagabond dans lequel il reconnaîtra bientôt l'usurpateur Pougatchov.
Les aventures alors s'enchaînent. Dans ce premier roman qui est l'un de ses derniers chefs-d'œuvre, et qui ouvre l'âge d'or de la prose russe du XIXe siècle, Pouchkine a réussi à camper, à travers un roman d'amour à l'ancienne mode, un tableau plein de saveur de la société russe de la fin du XVIIIe siècle, et surtout à mettre en scène une relation paradoxale, mais symbolique, entre un représentant de l'élite européanisée de la nouvelle Russie et un homme du peuple incarnant l'élément national turbulent dont il est, bon gré mal gré, l'héritier.
Aufbau, 427 Seiten
Klappentext:
Konzentrationslager Buchenwald: ein dreijähriger Junge wird eingeschleust von einem Neuzugang aus Auschwitz. Wenn die SS davon erfährt, ist ihm der Tod gewiss. Und auch denen, die sein Leben bewahren. Aller Vernunft zum Trotz verbergen die Häftlinge den Jungen bis zu dem Tag, an dem sie das Lagertor stürmen.
304 pages, Faber
Quatrième de couverture:I was looking for a quiet place to die. Someone recommended Broolkyn, and so the next morning I travelled down here from Westchester to scope out the terrain...
So begins Paul Auster's The Brooklyn Follies, set against the backdrop of the contested US presidential election of 2000. Nathan and Tom are an uncle and a nephew double-act - one in remission from a lung cancer, divorced, and estranged from his only daughter, the other hiding away from what was a once-promising academic career. By accident the pair wind up in the same Brooklyn neighbourhood, and then matters change for them further when Lucy - a little girl who refuses to speak - comes into their lives, offering a gridge from the past of both men and, perhaps, a shot at redemption...
Mon avis: ***
Si je ne me trompe pas, il s'agit du premier livre que je lis volontairement en anglais. Un anglais très abordable, synthaxe simple, vocabulaire commun. Pour la nouille en anglais que je suis, c'était plutôt agréable - j'en suis presque venue à me dire que boah, l'angliche, c'est easy. D'ailleurs je suis déjà quasi bilingue. (Après j'ai voulu lire Shakespeare et je me suis bien cassé les dents.) par-contre pour un native English speaker, ça doit être vraiment trop basique. Un livre facile à lire, mais qui ne révolutionne rien. Un bon moment de détente et une occasion de pratiquer mon anglais en douceur, mais sans plus.
Folio, 158 pages
Quatrième de couverture:
Le narrateur rencontre, dans un autobus, un jeune homme au long cou, coiffé d'un chapeau orné d'une tresse au lieu de ruban. Le jeune homme échange quelques mots assez vifs avec un autre voyageur, puis va s'asseoir à une place devenue libre. Un peu plus tard, le narrateur rencontre le même jeune homme en grande conversation avec un ami qui lui conseille de faire remonter le bouton supérieur de son pardessus.
Cette brève histoire est racontée quatre-vingt-dix-neuf fois, de quatre-vingt-dix-neuf manières différentes. Mise en images, portée sur la scène des cabarets, elle a connu une fortune extraordinaire. Exercices de style est un des livres les plus populaires de Queneau.
Suhrkamp, 148 Seiten
Klappentext:
Er schmeisst die Lehre, rennt von zuhause fort und versteckt sich in einer Wohnlaube. Hier fühlt er sich frei, keine Sauberkeit, Ordnung, Pünktlichkeit, ohne Mutter, die das Briefgeheimnis bricht. Hier macht er Musik, nicht irgendeinen Händlesohn Bacholdy, sondern echte Musik, singt und spielt ein Lied auf Bluejeans. Schläft, malt und tanzt mit sich allein. Auf dem Nachbargrundstück lernt er Charlie kennen, die zwanzigjährige Kindergärtnerin.