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lundi 24 novembre 2008

{Lucerne Festival} am Piano - Alfred Brendel, Abschiedskonzert

KKL, 23.11.2008, 18:30

Heute versuche ich es mal, eine Kritik auf Deutsch zu schreiben. Früher oder später werde ich mich schliesslich dazu entscheiden müssen, denn es sieht ja immer mehr so aus, als ob ich mein Studium in Wien fortsetzen werde...

Den Text hatte ich bereits auf der zweistündigen Rückfahrt im Zug in meine Agenda gekritzelt, weil ich mein Buch schon bei der hinfahrt fertigelesen hatte - das reinste Drama: ich wusste vorerst gar nicht, was ich während der langen Reise anstellen sollte. Wie ich vom Konzert noch völlig durcheinander war, ist mir die 'Kritik' auch ein wenig sonderbar geraten:


  • Haydn (1732-1809): Variationen in f-moll, Hob XVII/6
  • Mozart (1756-1761): Klaviersonate in F-Dur, KV 533
  • Beethoven (1770-1827): Klaviersonate in Es-Dur "Quasi una fantasia", Op. 27, Nr. 1
  • Schubert (1797-1828): Klaviersonate in B-Dur
Zug von Luzern nach Bern, 21:35, kurz nach Zofingen. Es schneit, die Nacht ist lila gefärbt, Himmel und Erde weiss umwirbelt. Es herscht so was wie Weihnachtsstimmung.
Im Zug ists gemütlich vollgestopft; junge Männer in Uniform die zurück in die Kaserne müssen, Studenten aus dem Wochenende kommend und Konzertbesucher mit dem Programm in der Hand. Es werden dicke Romäne gelesen, Physik-Übungen fertig gemacht, Haydn- und Mozartpassagen diskutiert. Eine lockere, freundliche Atmosphäre, nach einem emotional sehr schönen Abend.
Alfred Brendels Abschiedskonzert, sein letzter Auftritt in der Schweiz. Wenn ich mich nicht irre, so war es denn auch auch seiner letzten Konzerte überhaupt, in einer Abschiedstournee die in einem Monat in Wien endet.
Der Konzertsaal des KKL war klatschvoll - nicht so arg wie der Zug, aber immerhin. Stühle waren noch auf der Bühne gereiht, das Publikum war (mindestens) aus der ganzen Schweiz angereist. Alles war gebannt, der Meister trat mit seinen gedehnten, elastischen Schritt ein, verbeugte sich kurze, und spielte Haydn. Und das mit so viel innerlichem lachen, dass mir unwillkürlich die Mundwinckel hochgingen. Danach folgte eine frische, unbefangene Mozartsonate, leider immer wieder von Husten und sonstige pfeifende und gurgelnde Geräusche gestrtört (das KKL-Publikum ist dieses Jahr irgenwie sehr kränkelnd). Dieser Mensch scheint Mozart au dem FF zu kennen und zu verstehen, alles ist so natürlich, so selbstverständlich, so einfach und überzeugend. Heiter aber nicht frivol, leicht aber nicht leer. Wunderbar!
Vor der Pause noch eine Beethovensonate quasi una fantasia, die Brendel auch wirklich quasi una fantasia spielt: eine wenig verträumt, ein wenig in sich hinein gekehrt, manchmal auch leicht zaghaft, aber nie zuviel - es bleibt ja Beethoven und soll nicht irgendeinen Brahms oder Schumann werden.
Nach der Pause dann Brendels Prachtstück, die grosse B-Dur Sonate Schuberts, die Brendel letzen Sommer in Zürich so unsagbar schön gespielt hatte, dass ich das gleiche Programm heute Abend noch einmal hören musste. Vier Stunden Zug um Brendel mit dieser Sonate noch einmal zu hören - es hätten auch acht Stunden sein können: Brendels Interpretation war wieder einmal bezaubernd, in einer Weise die, glaube ich, allen Konzertanwesenden noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Wie damals in der Tonhalle, stehe ich vor einem grossen Fragezeichen: wie kann ich, mit Worten, diese unvergessliche Einspielung ausdrücken? Poesie wäre da wohl das einzige Mittel, es einigermassen hinzukriegen. Aber ich kann nicht dichten. Damals hatte ich das Vollkommene aus Brendels Interpretation hervorgehoben, heute würde ich hinzufügen, dass diese auch vollbracht ist. Weiter denk ich geht's auf dem Weg, den Alfred Brendel gegangen ist, nicht mehr. Der nächste, der Schubert spielen will, muss sich etwas anderes einfallen lassen, eine andere Richtung einschlagen. Brendel spielt wie wenn er jeden Nachmittag Kaffee und Kuchen mit dem Schubert gehabt hätte, und sie zusammen geplaudert und über Schuberts Kompositionen gesprochen hätten. Alles ist drin, alles, und der feinste wiener Esprit, dieses Schmuntzeln, diese sonnige und freudige Sprache, und der Humor, der hinter jedem Satz steckt, immer bereit, aufzutauchen. Fügt man Brendels unverwechselbare zarte und klare Klangfarbe hinzu haben wir Schubert in seiner edelsten und wahrhaftigsten Seite.

Nach einer standing ovation gabs eine kurze Rede, Brendel nahm dann auch das Mikrophon - vergass allerdings, es zu benutzen (die akkustischen Fähigkeiten des KKL wurden auf Probe gestellt, und es stellte sich heraus, dass man sich ohne Mikrophon wirklich von der Bühne aus mit der hintersten Reihe des vierten Balkon verhalten kann, und dies scheinbar ohne grosse Anstrengungen(!)). Sein gemütlicher österreichischer Akzent liess uns noch länger in der Wiener Klassik verweilen. Er dankte für unsere Aufmerksamkeit - wie?! und all die lärmenden Huster? - , wünschte dem Lucerne Festival eine goldene Zukunft: wie ich ja gelesen habe, hat die Julius Bär (Hauptsponsor des Festivals) einen herrvorragenden Jahresabschluss gehabt, und erinnerte sich am Schluss, wie er zum ersten Mal, vor 34 Jahre, am lucerne Festival aus seiner Kammer geholt wurde, in der er seine Finger wärmte: Plötzlich ging die Tür auf, und jemand sagte "Ufträtte!". Scherzend fügte er hinzu: Der Ton hat sich dann allerdings im Laufe der Jahre merklich geändert.
Zwei Zugaben schenkte uns der Meister, Liszt und Bach, und bejubelt wurde er jedesmal mit energischem klatschen, standing ovations und Bravorufe.
So schnell wird dieser Abend nicht vergessen gehen.

vendredi 21 novembre 2008

{Lucerne Festival} am Piano - Pierre-Laurent Aimard

KKL, 17.11.2008, 19:30

Oliver Hartung for The New York Times



Si Evgeny Kissin se pliait docilement aux volontés de son public, rien de tel pour le pianiste français Pierre-Laurent Aimard. Tout d'abord dans le choix du programme, assez audacieux avec un accent sur les compositeurs du XXe siècle:

  • Robert Schumann (1810–1856) Gesänge der Frühe. Fünf Stücke für das Pianoforte op. 133
  • Frédéric Chopin (1810–1849) Berceuse Des-Dur op. 57
  • Claude Debussy (1862–1918) Suite bergamasque
  • Olivier Messiaen (1908–1992) Aus Catalogue d’Oiseaux: La chouette hulotte und
  • L’alouette lulu
  • Aleksandr Skrjabin (1872–1915) Poème-Nocturne op. 61
  • Béla Bartók (1881–1945) Im Freien. Fünf Klavierstücke Sz 81
Ensuite dans le choix du pianiste de ne pas être coupé par des applaudissements et par là de tenir son programme, enchaînant presque les pièces, sans jamais ôter ses mains du clavier. Une pratique discutable, non pas tant au niveau du programme effectué avec des applaudissements seulement avant l'entracte et avant la fin - on comprend aisément que cela entraînerait des applaudissements à tout bout de champ plutôt inopportuns - mais par la successions trop rapide des morceaux, surtout lorsque leur caractère diffère totalement.
Enfin, le pianiste reviendra saluer cinq ou six fois, mais ne donnera pas de bis. Je suis frustrée.

Le récital s'ouvre sur cinq pièces de Schumann, dont la première éblouit tout particulièrement par la profonde ferveur de cette écriture en choral. Comme il le montrera plus tard dans un Messiaen sublime, Aimard sait habiter les silences et les longues tenues, qui deviennent les pièces maîtresses de l'intensité du discours. Malheureusement, le gang des tousseurs impose toujours sa loi dans l'acoustique incomparable du KKL, et l'un d'eux ponctuera tout Schumann de ses toussotements. Un beau moment qui supporterait néanmoins un peu plus de poésie et de passion.
Aimard garde les mains sur le clavier, la tension monte dans ce silence qui se prolonge à la limite du supportable, et le pianiste enchaine avec la Berceuse de Chopin, juste avant que ce ne soit trop tard. Ce n'est pas tellement une berceuse que nous entendons, plutôt une romance, aux nuances trop prononcées à mon goût. J'aime mieux quelque chose de très piano, tout dans des demies-teintes.
Immédiatement, un Debussy très bien mené, pas trop flottant, au contraire, avec du corps, de la matière, un Debussy que j'ai eu plaisir d'entendre - ce qui n'allait pas de soi: cet été, au festival de Montpellier, j'ai eu ma dose annuelle de musique impressionniste; Debussy et moi, on est copain juste ce qu'il faut, on évite de se croisier trop souvent - peut-être justement parce qu'il était moins éthéré que celui que j'ai l'habitude d'entendre. Je pense que Pierre-Laurent Aimard aurait pu jouer Debussy toute la soirée, je n'y aurais pas vu d'inconvénient.
Après l'entracte, Messiaen, avec ses longue notes pleines de vie, ses oiseaux qui piaillent, qui gazouillent, et toute sa bassecour. C'est une balade en forêt, comme du temps de l'école primaire. La maîtresse ordonnait de fermer les yeux et de tendre l'oreille. Et, captivés, les enfants guettaient le moindre bruit. Ici, nous sommes des adultes, la maîtresse est un pianiste, et la forêt, c'est Messiaen.
Un Scriabin assez tardif, assez audacieux, voilé, dans lequel les oiseaux continuent de chanter. Des oiseaux de nuit, perché dans le feuillage qui bruisse doucement sous la lune, qui, à l'image des Gesänge, manque peut-être un peu de romantisme.
Et nous terminons notre promenade dans la nature avec Im Freien de Bartók. Précis, incisif, concentré, les jeux de rythmes sont envoyés dans la salle avec une clarté étonnante, c'est prenant au point qu'on aurait envie de marquer les temps avec le corps. Le programme se termine avec un grand bouquet final, la salle est chaud-bouillant. Et pas un bis. Malgré le troisième balcon que j'avais réussi à 'chauffer'. On criait à qui mieux mieux, le seul résultat était un salut chaque fois un peu plus profond. Grmpf. radin.



scriabin - poème-nocturne - richter

mardi 18 novembre 2008

{Lucerne Festival} am Piano - Evgeny Kissin

KKL, 17.11.2008, 19:30

Oliver Hartung for The New York Times



Ouverture de l'édition 2008 du Lucerne Festival am Piano, un lundi soir frileux et nuageux de novembre par - ça tombe bien! - mon pianiste préféré Evgeny Kissin.

Au programme:

Sergej Prokofjew (1891–1953)
  • Drei Stücke aus Romeo und Julia, transkribiert für Klavier op. 75: Das Mädchen Julia, Mercutio und Die Montagues und die Capulets
  • Sonate für Klavier Nr. 8 B-Dur op. 84
Frédéric Chopin (1810–1849)
  • Polonaise-Fantaisie As-Dur op. 61
  • Mazurka cis-Moll op. 30 Nr. 4
  • Mazurka cis-Moll op. 41 Nr. 4
  • Mazurka a-Moll op. 59 Nr. 1
  • Fünf Etüden aus op. 10: Nr. 1, 2, 3, 4 und 12
  • Drei Etüden aus op. 25: Nr. 5, 6 und 11
La salle est comble, des places supplémentaires ont été ajoutées sur la scène. Le piano à queue, noir, au centre de la salle, attire les regards à lui.
Evgeny Kissin traverse l'estrade de son pas rapide, a pour le public son salut formel, s'installe et joue. C'est une Juliette un peu perdue qui babille autour de sa gouvernante, on la croirait mal réveillée, pas très sûre d'elle. Si la sonorité est claire et bien détachée, il manque quelque chose dans l'interprétation. L'impression que le pianiste n'est pas prêt, et pas certain d'arriver à la fin de la pièce. Il en résulte une certaine crispation et des erreurs de justesse - ce qui est assez rare dans le jeu de Kissin. Le même schéma se reproduit dans Mercutio, bien mené, mais qui ne convainc pas totalement. 'Faux départ', que Kissin corrigera dans les Montagues et Capulets, après avoir pris sensiblement plus de temps entre cette pièce et la précédente. Et le dernier extrait de Roméo et Juliette trouvera le calme intérieur qui permet de réellement faire de la musique. Un jeu avec des accents et des détentes permet à la pièce de garder sa puissance tout en évitant d'ensevelir le public dans une masse sonore trop envahissante.
J'avoue connaître très, très mal la sonate n°8 en Si Majeur, tout au plus entendue une ou deux fois auparavant: elle ne m'avait pas intéressée plus que cela. Kissin a trouvé une idée commune, une sorte de fil rouge qui lui a permit de construire une interprétation dans laquelle les éléments tiennent ensemble, la pierre d'angle à l'édifice. A partir de là, il a sa base, solide, et peut se mouvoir librement au-dessus. Par exemple en ayant recourt à son sens dramatique assez exceptionnel. Ce n'est plus une interprétation, c'est une véritable mise en scène! Le premier mouvement évoque aussitôt pour moi l'atmosphère immobile, figée et vaguement inquiétante des Bukower Elegien de Brecht. Unheimlich. Tout semble beau, harmonieux, paisible, et pourtant, quelque chose ne va pas, quelque chose menace. C'est le calme trop violent qui précède l'orage. Une comparaison qui me semble, après réflexion, tout à fait défendable, puisque les trois "sonates de guerre" ont été composées entre 1939 et 1944, soit à peine dix ans avant que Brecht n'écrive ses poèmes (été 1953), en référence aux événements du 17 juin 1953. Sentiments similaires face à une situation historique analogue: la paix semble un rêve, une utopie.
Après ce premier mouvement emprient d'une sourde inquiétude, nous passons à un très bel adagio sognando, simple comme un monologue intérieur et un dernier mouvement vif et très brillant, dans lequel Kissin nous montre toute sa maîtrise technique, alors qu'il nous avait montré avant tout ses idées musicales dans les mouvement précédents.
La seconde partie retrouvait le pianiste avec son compositeur de prédilection qu'est Frédéric Chopin. Si la Polonaise-Fantaisie manquait d'unité, il y a malgré tout eu de très beaux moment de pure poésie, lesquels ont également régné sur les trois mazurkas, que Kissin a joué de manière intimiste, avec un son un peu voilé comme on l'imagine pour des nocturnes. On soulignera la finesse de l'articulation et l'intelligence de la pédale, qui ont donné à ces pièces un côté noble et distingué.
Venait le véritable plat de résistance, les huit études extraites des opus 10 et 25. La technique impressionnante du pianiste russe lui permet de jouer les études comme des pièces de concerts et de laisser de côté l'aspect "étude". Il le montre d'emblée, dans le n° 1 de l'op.10, en jouant avec un tempo rubato qui fait chanter la main gauche en laissant la main droite exécuter ses périlleuses arpèges, ou encore dans les deux pièces qui font allusion à l'oppression du peuple polonais, la Révolutionaire et Vent d'hiver, dans lesquelles Kissin très engagé montre la colère des Polonais, respectivement la sourde souffrance qui bouillonne au fond de leurs âmes. Soin de la mélodie, différences de caractères, engagement, finesse et précision sont partie de chacune des études que nous avons entendues ce soir. Une interprétation très convaincante, qui a déclenché quelques applaudissements spontanés - heureusement! cela faisait dès la première étude que je me mordais les lèvres pour ne pas applaudir entre deux pièces (puisque cela ne se fait pas)!

Un bon concert, si l'on excepte la masse impressionnante de tuberculeux, rachitiques et autres pulmonaires, qui n'en rataient pas une pour cracher leurs poumons où se moucher dans un bruit de sirène de paquebot. Non, franchement, c'était hallucinant! Et toujours dans le petit passage piano magique. Bam. Mais après, au moment où il faut faire du bruit pour réclamer le plus de bis possibles, alors niet, nada, quelques applaudissements polis, à peine quelques bravos - et encore, la plupart venaient de moi (j'ai essayé de chauffer la salle)(j'ai pas trop réussi, Kissin s'est limité à deux bis, un nocturne et la Suggestion diabolique, je suis un peu déçue quand-même). Évidemment, après avoir toussé avec tant d'enthousiasme, il ne restait plus d'énergie pour applaudir.
Je préfèrais le public parisien, tout le monde debout, à fêter les musiciens, trois ou quatres bis, et encore, seulement parce que Hvorostovsky avait désigné sa montre pour dire stop maintenant.



chopin - étude op.10 n°1 - argerich

samedi 6 septembre 2008

{Lucerne Festival} im Sommer - Pierre Boulez dirige au Lucerne Festival

KKL, 05.09.2008, 19:30

Suite aux multiples émotions qui ont jalonné la soirée d'hier, je ne sais plus très bien quelle forme donner à mon article. Sans doute laisserai-je la froideur de la critique de côté pour privilégier la chaleur du vécu.

Le concert n'avait pas encore commencé que tout était déjà sens dessus-dessous. Aux suites d'un incendie dans des dépôts situés en bordure immédiate des rails, le trafic ferroviaire a dû être interrompu, et les Bernois, qui, comme chacun le sait ne sont pas les plus rapides, ont mis près de deux heures avant de réaliser qu'il faudrait malgré tout éventuellement desservir les quatre gares touchées. A 17:30, le feu, déclaré vers 15:15, n'était toujours pas maîtrisé et mon train, selon horaire à 17:06, toujours pas remplacé. Apparemment, il aura fallu deux heures pour que les messieurs des trains acceptent enfin de d'entrouvrir leur bourse pour faire appel à des bus (venant, évidemment! d'un village perdu au fin fond du vallon...). Lorsque que le car débarque enfin, il nous dépose à Gampelen. Pas de train, nous attendons, je commence sérieusement à m'inquiéter pour ma correspondance à Bern. Une dame survoltée demande des informations à la borne, on s'étonne: les trains sont à la prochaine gare, le courant ici est coupé. Retour en arrière, des grands signes au chauffeur qui allait repartir, le petit monde reprend ses places dans le car. C'est un petit peu rigolo, mais j'avais le spectre d'un concert raté au dessus de moi.
Ins, les hommes en gilet orange annoncent le train pour Bern à 18:22. Il est 18:00. Mon train pour Lucerne quitte Berne maintenant. Rien à faire, j'aurai une demie-heure de retard au concert. L'impuissance me noue la gorge, je tourne autour de la gare en me tenant la tête (des fois qu'elle partirait sans moi), un jeune employé me propose de téléphoner au KKL pour m'annoncer, afin que je puisse entrer dans la salle avant l'entracte.
Dans le train, le jeune homme assis en face de moi a des traits familiers , il lit le Courrier international. Dans le second train, il fait froid, la dame en face de moi m'observe durant tout le voyage, je termine le livre commencé au début de l'après-midi.

Les dames de la billetterie refusent de me laisser entrer, pourtant je ne réclame pas mon siège, juste entrebâiller le battant entre deux morceaux, me glisser à l'intérieur et rester debout, au fond. On me mène dans un auditoire où je dois suivre en direct sur grand écran le concert qui se passe de l'autre côté du mur. Berio, Carter, et deux créations. Un public en délire, et moi, seule dans cette affreuse salle métallisée aux sièges couleur de deuil.
Berio était passé, j'ai entendu la fin de la première création du jeune Borowski,, qui se termine avec des vibrations qui rappellent des ondes Martenot. Venait la drolatique bulle de savon de Carter, qui gonfle, gonfle, et PAF! explose, et dont il ne reste plus qu'un picolo aérien. Dernière pièce de cette première partie, la création du compositeur tchèque Andreï Adamek, Endless Steps. On monte, on descend? Impossible de savoir, impossible aussi de s'arrêter. Une perte de repère totale, figurée par la superposition de différentes couches sonores notamment. L'œuvre, d'une grande puissance évocatrice, titille l'imagination de l'auditeur, c'est du classique contemporain parfaitement audible et même agréable à entendre, sans pour autant être vieux jeu.
L'entracte, je retrouve Simon qui avait pu entrer sans billet - ils se trouvaient en ma possession - en expliquant la situation.

Parterre, dernier rang, Boulez apparaît et donne le départ au basson solo du Sacre du Printemps de Stravinsky. Petit homme précis à la baguette minimaliste. Tout geste superflu doit être supprimé dit-il, et, en vérité, il ne s'embarrasse pas de mouvements inutiles. Rigoureux et humble, il me plaît bien plus que tous ces chefs qui brassent de l'air sans conviction, mais avec beaucoup de narcissisme.
Igor, mon maître incontesté du rythme, la densité palpable de la matière, la musique comme des cheveux emmêlés, les coups de timbale qui déchirent les tympans et résonnent douloureusement dans la tête. Les accents qui s'intensifient, la machine infernale avance, le destin païen est dans sa marche inexorable, les sons diaboliques cinglent l'air lourd de la salle, le tourbillon tourne de plus en plus vite, les battement de mon cœur suivent la cadence affolée, le sang se retire de mon corps pour se concentrer dans mon ventre, les oreilles sifflent, les ongles s'enfoncent dans le poignet droit, la respiration devient épaisse comme de la poix brûlante, la vision s'éteint par bribes. J'ai quitté mon siège, je suis une sorcière qui participe à ces rites de sang, l'ivresse de la mort dans des mouvements de danse du sabbat, les cris des damnés, tout tourne, tout fuit, je suis prisonnière des sons qui s'enroulent en fils barbelés autour de moi.
Tandis que la salle applaudit à tout rompre, j'essaie de me calmer. les mains tremblent, je ne peux rien faire d'autre que de les presser l'une contre l'autre. Les paupières clignotent, les lèvres frémissent, et cette boule qui me tord le ventre. Je me lève, c'est étrange, mes jambes, quoique un peu faibles, fonctionnent normalement. Mais dans la partie supérieure, c'est la débâcle, la Berezina: la circulation ne passe pas, les mots ne sortent qu'à moitié. A Simon qui me demande si ça va, je réponds "ça" et la suite reste bloquée dans la gorge.
Je n'avais encore jamais eu d'expérience semblable, et j'avoue que c'est assez flippant. Je ne sais pas jusqu'où je suis allée, mais j'ai frôlé les limites, il faudra être plus prudente à l'avenir.

Mais l'aventure continue, mes chers petits, puisqu'à la gare, mon dernier train n'y était plus. Batterie de mon portable à plat, il faut improviser. De fil en aiguille, avec quelques angoisses vite écartées, je tente un retour par chemins détournés, Olten dans un régional qui s'arrête à chaque arbre, Berne bondée d'adolescents ivres, et le dernier régional pour rentrer. J'ai terminé mon livre, lu la moitié de Faust alors que les yeux se fermaient déjà. Auparavant, j'ai voyagé face à l'un des trompettistes de l'orchestre, on se regardait en chien de fayence, moi son instrument, lui mon billet du concert qui me servait de marque page. Dans les rues j'ai croisé Jessica - combien d'années se sont écoulées depuis la dernière fois? - et Jon qui s'étonne de mes virées nocturnes. Plus tard, ce sera un verre de lait froid et un message pour assurer de mon arrivée à la maison, quelques vers de Goethe chuchotés dans la nuit. A deux heures, je règle mon réveil sur sept heures, la lumière fait clic! en s'éteignant.

[Ce matin, en allant à la gare, je croise une voiture, un retraité libidineux baisse la vitre de sa BMW pour savoir "tu vas où? Je peux te pousser - Merci, je ne vais nulle part, j'attends simplement des amis à la gare - Mais je peux te déposer, et puis on ira boire un café"
Est-ce que j'ai l'air d'une traînée*? Je me pose la question!]

Note: Je relirai l'article lundi, maintenant je ne peux plus, j'ai enchaîné une semaine à moins de six heures de sommeil par nuit, ma tête gémit et mes yeux sont enflammés des pages parcourues.
Bon dimanche.

*ndlr: vêtue de loques sans formes pour faire le ramassage du vieux papier, le jean trop court, l'écharpe délavée, le chandail distendu.

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troisième photographie: Jean Barak (allez jeter un coup d'œil à son travail messager d'une remarquable émotion!)

samedi 16 août 2008

{Montpellier} Rendez-vous de 18h - Musique de chambre enchanteresse

Cet après-midi, le vent sur la terrasse, un café dans ma tasse 'élan' reçue par la Gandoyette à Noël, et le dernier volet de ma série Lavinie à Montpellier. Pour ce dernier article, je regrouperai les deux derniers concerts qu'il me reste à vous raconter, deux excellents moments passés avec le Quatuor Psophos d'abord, puis le Trio Dalí.
Chronologiquement, ces deux concerts étaient, avec le récital de Gabriele Carcano, dans les trois premiers auxquels j'ai assisté. Toutefois, pour faire un peu de psychologie, j'ai choisi de terminer sur un bon souvenir, puisque dans la réalité temporaire, le niveau des prestations est plutôt descendu au fur et à mesure des concerts.

Quatuor Psophos
Lisa Schatzman, violon
Bleuenn Le Maitre, violon
Franck Chevalier, alto
Eve-Marie Caravassilis, violoncelle.

Claude Debussy
Quatuor à cordes en sol mineur op. 10

Edvard Grieg
Quatuor à cordes n°1 en sol mineur, op. 27

Quatre jeunes et bons musiciens, dans un équilibre un peu cliché de leur formation: un premier violon très très active et dynamique, deuxième violon très discret. Néanmoins, Lisa Schatzman possède une belle énergie et sait conduire le quatuor avec beaucoup de conviction, dans des interprétations toutes en finesse et en intelligence.
J'avais déjà eu l'occasion d'entendre le quatuor de Debussy quelques mois auparavant, en Suisse, à Marin, concert durant lequel je m'étais par ailleurs copieusement ennuyée. L'alto de cet ensemble avait du être remplacé ad hoc pour cause d'inflammation à l'épaule, et la formation se retrouvait déséquilibrée par un membre 'externe', qui de plus, galérait un peu dans ce programme monté en une semaine seulement. Debussy ne m'avait donc pas spécialement marqué, manquant de conviction à mes yeux.
Le quatuor Psophos quant à lui, fort d'un travail d'ensemble de plusieurs années déjà, s'est montré à la fois très uni et très décidé. Avec eux, on sait où on va et pourquoi on y va. Les musiciens possèdent une bonne écoute qui leur permet l'unité parfaite jusque dans les pianissimi les plus délicats. L'équilibre entre les registres est lui aussi très satisfaisant, il n'y a jamais un instrument qui cherche à tout prix à dominer les autres (j'ai le souvenir des pizz d'un violoncelle beaucoup trop puissant à Marin). Le seul bémol est le décalage entre les violons I et II, le premier violon un peu trop présent - non pas forcément au niveau sonore, mais dans la présence scénique - et second trop transparent. Quelque fois, la verve de Lisa Schatzmann lui donnait un son un peu criard et acide. Mais voilà, ceci juste pour trouver quelque chose à redire à un concert qui était excellent, clos par un Grieg vraiment magnifique, lyrisme éclatant et saveurs cristalline nordiques. Un Grieg au pays des fées.

Trio Dalí
Vineta Sareika, violon
Christian-Pierre La Marca, violoncelle
Amandine Savary, piano

Franz Schubert
Trio pour violon, violoncelle et piano en Mi bémol Majeur D 929, op. 100
Maurice Ravel
Trio pour violon, violoncelle et piano en la mineur

Je ne vais pas vous parler de Ravel, simplement parce il a été complètement éclipsé par la performance magistrale du trio op. 100 de Schubert.
Le groupe partait déjà sur un très bon a priori de ma part: déjà, la formation violon, violoncelle et piano est pour moi la plus belle formation de musique de chambre, qui réunit tous les éléments nécessaires à un parfait équilibre: le violon et le violoncelle pour le lyrisme, le piano pour le cadre rythmique. La sagesse du violoncelle, l'insouciance juvénile du violon. Et ensuite, parce que Schubert, c'est Schubert, et que sa musique de chambre est l'une des plus belles que je connaisse, elle est vraiment conçue pour des musiciens qui font de la Hausmusik entre amis, sans prétention. Elle garde un caractère très intimiste, très simple.
Pourtant, je ne crois pas que ce préjugé certes très favorable déforme mon jugement.
Je possède un bon enregistrement de ce trio (Stern-Rose-Istomin), j'avais donc déjà entendu le top du top, il fallait donc y aller sérieusement pour m'étonner. C'est chose faite avec le Trio Dalí. Une cohésion parfaite, une amitié que l'on perçoit entre ces trois jeunes musiciens, des regards complices, une compréhension mutuelle qui va jusqu'à une certaine forme d'anticipation. Une pianiste très énergique (et un touché perlé à vous faire pâlir d'envie!), un violoncelle décidé, une violoniste - inouï! - à peine trop effacée. La grande force de cette formation sont les traits piano, dans lesquelles ils savent descendre au seuil de l'audible, tout en finesse, délicatesse et intensité. Mais les passages d'un lyrisme déjà tout à fait romantique ne sont pas pour autant à laisser de côté, passionnés et joués avec cette sonorité si pleine et si riche qui est la leur.
Dommage que ce trio de Schubert ait une fin! Leur interprétation était si éclatante que j'ai dû m'assoir sur mes mains pour ne pas applaudir à la fin du premier mouvement déjà. Et ce n'est pas là une métaphore.
Je crois que je vais m'arrêter ici, sinon vous allez croire que je suis payée pour leur faire de la pub. Mais vraiment, vraiment: le Trio Dalí, je vous conseille vivement de vous en souvenir, et s'il se présente à vous l'occasion de l'entendre, courez, mes amis, courez!

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Photos prises ici et ici.

vendredi 15 août 2008

{Montpellier} Soirées Ciccolini et Foster. Et l'orchestre national de Montpellier.

Pour ne pas traîner ce volet consacré au Festival Radio France de Montpellier jusqu'à la Noël, voici l'avant-dernière (l'antépénultième, comme disait, fort justement, mon professeur de mathématiques du collège) notule à ce sujet.

Orchestre national de Montpellier
Languedoc-Roussillon

DIRECTION
Lawrence Foster

Aldo Ciccolini, piano

MOZART
Stanislav Vitart, ténor

SALIERI
Konstantin Gorny, basse

Wolfgang Amadeus Mozart
Concerto pour piano et orchestre n°23 en La Majeur KV 488
Concerto pour piano et orchestre n°20 en ré mineur KV 466

Nikolaï Rimski-Korsakov
Mozart et Salieri, scène dramatique pour ténor, basse et orchestre
Livret de Alexandre Pouchkine

Après avoir entendu le magnifique Impromtpu en la bémol mineur (une belle version de João Pires ici)de Schubert que Ciccolini avait donné, en bis je crois, lors de son récital au Festival, l'été passé, je misais gros sur cet habitué du Corum. Bien mal m'en a pris, car si on peut sans autre attendre d'un Brendel ou d'un Kissin qu'ils vous décrochent la lune, Ciccolini ne peut (plus?) prétendre à cela.
Certains l'ont très vertement critiqué à l'issue du concert, rappelant qu'il n'était qu'un petit pianiste, inconnu des grandes scènes. Peut-être. Mais cela ne l'a pas empêché de faire de très beaux enregistrements, notamment de Satie et Ravel. A mon humble avis, cette critique virulente ne doit pas s'appliquer à l'art en général d'Aldo Ciccolini, mais plus à cette seule performance de ce samedi 26 juillet. Ciccolini se fait vieux, il a passé le cap des 80 ans il y a deux ans déjà, et si la dextérité suit encore plus ou moins, sa mémoire commence à lui faire défaut. S'ensuit un jeu très superficiel, dû à l'effort sans doute considérable qu'il a dû fournir pour s'éviter le blanc total. Certains traits joués main droite seule, la main gauche ne sachant où se placer, et toujours ce contrôle intellectuel qui l'empêche de laisser la musique s'échapper de ses doigts.
Le seul moment d'illumination aura été un passage dans le célèbre adagio du concerto n°23. Dommage.
Comme l'a dit très justement un ami, Ciccolini a eu droit à une standing ovation car il est la grande effigie du Festival de Montpellier. S'il avait été un jeune pianiste, il aurait été sifflé.
Un point qui n'aura certes pas aidé le pianiste est l'orchestre national de Montpellier. Bien que possédant quelques belles personnalités, on ne fait pas un bon orchestre avec trois musiciens aussi excellents soient-ils, et cet ensemble en est malheureusement un bon exemple. Canards répétés dans les vents, problèmes d'intonation dans les cordes et surtout un manque de précision rythmique assez phénoménal. Chacun joue son trait au petit bonheur de la chance, si cela tombe sur le départ donné par le chef, tant mieux, sinon, tant pis. Pas d'unité, pas d'implication, pas de coordination. Il faut en rire, pour ne pas devoir en pleurer.
L'orchestre se dandine mollement entre les différents caractères du concerto n°23, que la baguette autoritaire d'abord, puis de plus en plus suppliante ne parvient guère à réveiller. Dans le troisième mouvement, Ciccolini tente désespérément d'imposer un tempo plus vif, soutenu par un Lawrence Foster totalement impuissant face à cette masse amorphe.
La scène s'est répétée pour le concerto n°20, mon préféré. Moi qui, après la version beethovenienne de Kissin, étais curieuse de voir comment Ciccolini aborderait ces pages dramatiques (je me doutais bien qu'il n'aurait pas l'approche Sturm und Drang de Kissin et Kremerata Baltica), j'ai été servie: le credo semblait être on essaie de partir tous ensemble et d'arriver plus ou moins en même temps à la fin. Et pas trop d'émotion, sinon on risque de se perdre en route.
C'est triste.

Au beau milieu du programme trônait la mise en musique du drame de Pouchkine Mozart et Salieri. Pièce qui a le malheur d'être chantée en russe, langue qui est, comme chacun le sait, la plus belle jamais parlée. J'étais donc littéralement scotchée aux lèvres des deux chanteurs, pour m'imprégner de ces sons et tenter de reconnaître le plus de mots possible. Plus concentrée en somme sur la musique de Pouchkine que sur celle de Rimski-Korsakov. Je sais, c'est mal, très mal. Et impardonnable pour une étudiante de musicologie. Vous avez toutes mes plus plates excuses.
De ce que j'ai entendu de la musique, il y a beaucoup de pastiches d'œuvres de Mozart qui s'insèrent pour refléter les propos des chanteurs, par exemple quelques mesures du Requiem alors qu'entre Mozart et Salieri, il est justement question du Requiem (qui se dit pareil en russe, comme c'est bien!).
Au niveau des chanteurs, je me souviens avoir bien aimé la basse profonde et chaleureuse de Konstantin Gorny, alors que j'avais plus de réserve pour le ténor un peu étranglé de Stanislav Vitart.
Une chose est sûre pourtant, la pièce de Pouchkine m'a paru, du peu que j'en ai compris, très intéressante, et a de ce fait rejoint ma liste de livres à lire.

mardi 12 août 2008

{Montpellier} soirées Choeur de la Radio Lettone

Gioachino Rossini
Petite Messe solennelle
version originale pour solistes, 2 pianos, harmonium et choeur

Kady Plaas, soprano
Ieva Parsha, alto
Mati Turi, ténor,
Gundars Dzilums, basse

Dace Klava, piano
Agnese Eglina, piano
Ilze Reine, harmonium

Sigvards Klava, direction

vendredi 25 juillet 2008, Opéra Berlioz, le Corum

Au levé, un texto et Dodoré me demande si le concert de Rossini le soir-même m'intéresse. Bah évidemment! Ainsi, grâce à une chouette amie de ma Dodoré, qui travaille comme ouvreuse au festival, nous avons reçu des invitations pour ce concert donné par le Chœur de la Radio Lettone.

Assis à l'orchestre, au fond, à côté de deux affreuses mégères... Une parenthèse s'impose, histoire de vous faire rigoler un peu:
Deux dames, la cinquantaine, très trendy -fashion (imaginez, nous à côté, sages étudiantes!...) prennent place à côté de moi. L'une - celle qui est immédiatement à côté de moi, la 'pire' naturellement - maigre, bronzée au point qu'elle en est noire comme un morceau de charbon, tout de blanc vêtu, de l'ample jupe style bohémien jusqu'aux 3 énormes bracelets de plastic neige qui s'entrechoquent dans un boucan de tous les diables, diffuse une importante dose de parfum lourd et sucré à chaque mouvement. Elle sort ses lunettes de soleil, parce que ces lumières sur la scène, ça m'éblouit. Soit. A peine installée, la voilà qui critique à tout va ses connaissances présentes dans le public de ce soir, ce vieux monsieur avec sa veste rose flashy, l'espèce de Barbie, non mais tu as vu ses cheveux?!, et j'en passe et des meilleures. A l'entrée des chanteurs, quelques brefs toussotement se font entendre, les grattement de la gorge dont on se débarrasse encore vite avant le début du concert. Tout de suite la riposte à ma gauche, bien audible (madame, le chef est en train de se concentrer pour donner le départ...): ah ça y est! ça recommence! Et qui a chuchoté durant tout le concert? qui a fait un bruit terrible avec ses bracelets en plastique blanc? Qui a toussé pendant le concert? qui a improvisé un solo de maracas avec sa boîte à bonbons? Lady in white à ma gauche. Ces vieux, vraiment, quelle plaie!
Bref, revenons à nos Lettons.

J'avoue que j'ai eu un peu de peine avec la formation très inhabituelle de cette messe, du moins dans un premier temps. Mais finalement, on s'y fait vite et bien. Quelques flops du côté des pianistes, qui ont tout de même fait un grand travail de coordination puisque les deux pianos se passent les motifs comme les joueurs de tennis se passe la balle, et gare à celui qui la laissera passer.
Du côté des solistes, c'est vite fait: je n'ai pas aimé les hommes, basse et ténor qui forçaient dans les graves et les aigus, les femmes n'étaient pas exceptionnelles non plus, ma préférence allant à l'alto qui avait un beau timbre et se détachait bien du chœur, tandis que la soprano, qui semblait avoir une belle voix claire, se fondait trop dans la masse. Qu'elle cesse de se cacher derrière sa mèche blonde, qu'elle relève la tête et qu'elle chante à pleine voix, et ce sera parfait, les capacités sont là.
Le clou de la soirée, c'était le chœur, qui passe pour être l'un des meilleurs d'Europe. Et de fait, il possède de belles voix, une unité et un équilibre parfait entre les registres, de l'aisance, de la précision et de la passion. Les choristes savent partager une belle émotion, et malgré l'absence d'orchestre - on me dira ce que l'on veut, mais deux pianos et un harmonium ne remplacent pas un orchestre - ils ont su capter notre attention tout au long de ce concert, qui n'était pas aussi petit que le titre de petite Messe solennelle le faisait croire. Petite par sa distribution, grande par sa richesse et sa longueur. Et puis belle aussi.
Et ce chœur!...

[Vous avez vu les noms bizarres qu'ils ont? Peut-être que je suis Lettone, en fait.]

mardi 5 août 2008

{Montpellier} Rendez-vous de 18h - Gabriele Carcano

Un récital qui réunissait des pièces sombres de Skrjabin et Liszt pour se terminer sur la transparence lumineuse de Debussy.
Deux Poèmes, suivis de la sonate n°9 Messe Noire de Scriabin, Trauergondel et Ballade n°2 de Liszt et des extraits des Images, Livre I ainsi que Masques, D'un cahier d'esquisses et L'Isle joyeuse de Debussy.

Un beau moment, en particulier la première partie. Gabriele Carcano sait nous tenir en suspens et nous mène où il en a l'envie. On sent un engagement très marqué, qui se communique au public, noyé dans les frissons glacés, parfois violents, de la Messe Noire et de la Gondole lugubre. Sa sonorité pourrait encore s'arrondir, être plus consistante, plus 'visqueuse' pour ainsi dire, surtout dans ces pièces très physiques d'un romantisme dramatique déjà très chromatique.
La légèreté du son s'adaptait par contre à merveille avec l'apesanteur de Debussy, qui s'évaporait dans l'air de la salle Pasteur comme les effluves de parfum s'évanouissent dans le ciel. Un Debussy qui n'était qu'une esquisse, une allusion, sans s'imposer, délicat, vaporeux, jamais trop insistant. Des images qui défilent doucement et s'estompent sans bruit.

Autant j'ai été comblée par la partie macabre qui prend à la gorge et nous donne presque la fièvre, avec cette musique charnelle que l'on croit distinguer dans la salle, telle une grosse bacchante qui exécute une danse démoniaque pour nous séduire et nous éconduire, autant j'ai apprécié la seconde partie, si bien rendue par le jeune pianiste qu'elle lui semble faite sur mesure. Malheureusement, Debussy n'est pas mon meilleur ami, cette indécision, cette absence de tension finit assez rapidement par m'agacer. Sans doute, j'aurais été dans le parti des décadents et disciples de Schönberg plus que du côté des impressionnistes (qu'il ne faut pas appeler comme ça, mais en attendant personne n'a trouvé mieux comme désignation), simplement parce qu'une musique sans dissonance, c'est un peu comme du pain sans sel.
Malheureusement donc, j'avais eu ma dose de Debussy pour quelques mois (on nous avait déjà servi du Debussy le jour précédant et on allait encore nous en donner avec le récital de David Violi), mais heureusement, j'ai développé une 'oreille musicologique', qui me permet d'apprécier une bonne interprétation même s'il s'agit d'une composition avec laquelle je n'ai pas forcément beaucoup d'affinités.
Skrijabin et Liszt avec le coeur, Debussy avec la tête.
Et ce récital était parfait.

Gabriele Carcano, un jeune talent que je recommande chaudement!
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Concert diffusé jeudi 14 août 2008 à 15h sur France Musique

samedi 2 août 2008

{Montpellier} les Jeunes Solistes de 12:30

Le crépuscule d'une journée bien remplie, le ménage en buvant des litres d'eau, deux bols de thé noir avec les sucres roux rescapés du Pré Vert, un nocturne de Chopin et une lettre.
La motivation de coucher sur la toile une longue note sur les concerts du Festival Radio France à Montpellier laisse à désirer.
Je m'occupe donc des deux récitals auxquels Dodoré et moi avons assistés, les samedi 26, respectivement lundi 28 juillet, à 12:30, salle Pasteur, Montpellier.

David Violi, piano
Schubert - Sonate in B-Dur, D960
Bruneau-Boulmier (*1982) - La Traversée des apparences
Debussy - Etudes, livre II, extraits

J'étais très sceptique quant au choix de ce jeune pianiste, de jouer, à 26 ans, une œuvre aussi monumentale que la sonate D960. Et je ne peux malheureusement pas vous annoncer que j'aurais eu tort de me méfier: c'était ennuyant à mourir. Pas une once d'humour (Schubert!), pas de couleurs, statique, manque assez flagrant de propreté, allant jusqu'à un blanc au beau milieu du premier mouvement. Bref, il ne se passait rien, tout comme dans les pièces suivantes, les trois pièces que Bruneau-Boulmier lui a dédié et les trois études de Debussy.
Dans mon journal, je me suis bornée à noter en trois mot es war langweilig. Et de fait, on ne peut guère ajouter grand chose à cela.


Malwina Sosnowski, violon
Nikos Kyriosogolou, piano
Brahms - scherzo FAE
Chausson - Poème pour violon et piano op.25
Ysaÿe - Sonate n°5 pour violon seul
Chiang (*1974) - Dance II
Wieniawski - Fantaisie brillante sur des thèmes de Faust de Gounod

Pour leur décharge, il faut mentionner que le pianiste Nikos Kyriosogolou remplaçait Riccardo Bovino, qui s'est blessé, et a de ce fait dû monter ces pièces en deux semaines.
Toutefois, c'était presque encore pire que le récital soporifique de David Violi.
Cela commence déjà par une entrée sur scène d'une mollesse qui défie toute concurrence. Brahms, ce scherzo vif et pétillant comme un feu, poli, lénifié, les forte deviennent des mezzo piano et les staccati traînent paresseusement. Aucune fougue, certainement pas du côté du pianiste, et comme la violoniste a un son maigrichon qui devient vaguement criard dans les registres forts et aigus, on préfère qu'elle évite de s'emballer... Moi qui me réjouissais d'entendre ce scherzo et de le faire découvrir à Dodoré, c'est râté ma petite dame.
Venait un début prometteur pour Chausson, une belle tenue des phrases musicales, Malwina Sosnowski parvient à capter notre attention et à suspendre notre souffle au bout de son archet. Malheureusement, ce n'était que le début, et le vent a bien vite tourné. Piano et violon s'alternent, d'une manière désordonnée et décousue, sans logique aucune, c'en est agaçant.
J'espérais que la violoniste pourrait rattraper le coup avec la sonate pour violon seule d'Ysaÿe. Après tout, peut-être que tout aurait été totalement différent si elle avait pu jouer avec son pianiste initial. Que nenni! Les passages virtuoses se succèdent, avec des problèmes flagrant de justesse, et toujours ce son vide et terne. Plusieurs arrivée dans les aigus vraiment très faux, qui me font tressaillir de malaise sur mon siège. Suivait une composition contemporaine, très rythmée, avec un passage central durant lequel la violoniste laisse son instrument de côté pour taper des mains. On aime ou on aime pas, pour ma part, je ne vois pas l'utilité de faire faire de la percussion à une violoniste. Un percussionniste ou un danseur ferait cela mieux. Mais bon, c'est à la mode de faire faire des tas de choses aux instrumentistes pour épater la galerie des néophytes... Pour revenir à cette pièce, un passage à contretemps si foireux que cela me démangeait de battre la mesure, et rien de spécial.
Le gros morceau, c'était la dernière pièce, la fantaisie brillante de Wieniawski, pour laquelle Dodoré et moi avions hâte de voir comment nos deux mollusques allaient faire quelque chose de brillant. Pour faire court, dans la marge de mon programme, j'ai noté brillant?! Insipide!
Et à nouveau, les salutations si gênées que s'en est désagréable. La violoniste danse d'un pied sur l'autre, comme un enfant mal à l'aise après avoir récité sa poésie.
Un bis, un caprice ou une czardas ou quelque chose dans ces eaux-là, sans doute la pièce qui manquait le moins de conviction.
En résumé: manque de justesse, manque d'énergie, manque de conviction et manque de confiance.

Voilà, deux récitals fades de 12:30.
Heureusement, les autres concerts avaient une autre saveur, voir étaient franchement goûtus!

Cela me fait quand-même un peu de la peine de démolir ainsi deux jeunes musiciens... En espérant qu'ils se trouvaient les deux dans un mauvais jour, je leur souhaite bon vent, et surtout de s'affermir, de gagner en conviction et en confiance.